Fragen und Antworten

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Fort- und Weiterbildungskontrolle

Diese und weitere Informationen rund um Ihre Registrierung beim EMR können Sie jederzeit in Ihrem persönlichen Nutzerkonto «myEMR» abrufen.

Das EMR fordert die für die Fort- und Weiterbildung notwendigen Unterlagen aktiv ein, indem es Ihnen frühzeitig das erforderliche Gesuchsformular zuschickt. Bitte reichen Sie unaufgefordert keine Fort- und Weiterbildungsnachweise beim EMR ein. Zudem können Sie den Zeitpunkt Ihrer nächsten Fort- und Weiterbildungskontrolle jederzeit in Ihrem persönlichen Nutzerkonto «myEMR» abfragen.

Nein, das EMR führt grundsätzlich keine Vorabklärungen oder Beratungen zu geplanten und absolvierten Fort- und Weiterbildungskursen durch. Wir empfehlen Ihnen, die «Fort- und Weiterbildungsordnung des EMR» und den Musterbeleg für Fort- und Weiterbildungsnachweise zu Rate zu ziehen. Den Musterbeleg finden Sie in Ihrem persönlichen Nutzerkonto bei myEMR unter dem Punkt «Fort- und Weiterbildung».

Nein, das EMR vergibt keine Anerkennung für Fort- und Weiterbildungskurse, Schulen, Kurs- und Seminarleiter. Wir empfehlen Ihnen, die «Fort- und Weiterbildungsordnung des EMR» zu Rate zu ziehen. Dort finden Sie Informationen darüber, unter welchen Bedingungen Bildungsangebote als Fort- und Weiterbildung akzeptiert werden können. Generell gilt, dass Fort- und Weiterbildungsangebote der Erhaltung, Verbesserung und Entwicklung Ihrer therapeutischen Handlungskompetenz dienen. Die Bildungsangebote können sich beziehen auf die Fachkompetenzen in der Erfahrungsmedizin (gemäss EMR-Methodenliste), auf allgemeine Berufskompetenzen oder auf die Schulmedizin.

Achten Sie bei der Auswahl Ihrer Kurse vor allem darauf, dass Inhalte und Formen mit den Vorgaben der «Fort- und Weiterbildungsordnung des EMR» übereinstimmen und dass die Kursbelege die geforderten Angaben enthalten. Informationen dazu vermittelt auch der Musterbeleg für Fort- und Weiterbildungsnachweise. Diesen finden Sie in Ihrem persönlichen Nutzerkonto bei myEMR unter dem Punkt «Fort- und Weiterbildung».

Der Ort der Veranstaltung ist nicht entscheidend dafür, ob das EMR eine Fort- und Weiterbildung akzeptiert oder nicht. Massgebend sind die Bedingungen, die in der «Fort- und Weiterbildungsordnung des EMR» festgelegt sind.

Für die Erneuerung des EMR-Qualitätslabels sind jährlich 20 Stunden Fort- und Weiterbildung nachzuweisen, unabhängig von der Anzahl der registrierten Methoden, Methodengruppen oder Berufsabschlüsse.

Wenn Sie in einer Registrierungsperiode mehr als die verlangten Fort- und Weiterbildungsstunden absolviert haben, so werden die überzähligen und anrechenbaren Stunden auf die nächstfolgende Registrierungsperiode übertragen. Ein Übertrag auf spätere Registrierungsperioden ist nicht möglich.

Wenn Sie in einer Registrierungsperiode weniger als die verlangten Fort- und Weiterbildungsstunden absolviert haben oder nicht alle absolvierten Stunden angerechnet werden konnten, müssen die fehlenden Stunden in der unmittelbar folgenden Registrierungsperiode nachgeholt werden und zwar zusätzlich zu sämtlichen in dieser folgenden Registrierungsperiode verlangten Fort- und Weiterbildungsstunden. Ist dies nicht der Fall, wird die EMR-Registrierung nicht erneuert.

Das bedeutet, dass Sie für die nächste Registrierungsperiode keine Fort- und Weiterbildungsstunden nachzuweisen brauchen, da Sie in der letzten Registrierungsperiode einen positiven Stundenübertrag erhalten haben. Damit Ihre Registrierung um ein weiteres Jahr erneuert werden kann, muss die Gebühr für die Fort- und Weiterbildungskontrolle bezahlt und das Formular „Erneuerung des EMR-Qualitätslabels mit Fort- und Weiterbildungsnachweis“ bis zum Stichtag unterschrieben an das EMR retourniert werden. Dieses Formular ist die Vertragsgrundlage, aufgrund der Sie für ein weiteres Jahr registriert werden können. Sie bestätigen mit Ihrer Unterschrift, das «EMR-Reglement» gelesen, verstanden und akzeptiert zu haben. Falls Sie trotzdem Fort- und Weiterbildungskurse besucht haben, empfehlen wir Ihnen, die entsprechenden Kursbestätigungen einzureichen, da diese Kurse für die nächste Registrierungsperiode gutgeschrieben werden können, wenn sie den Vorgaben des Reglements entsprechen.

Bei oben genannten Gründen können Sie für maximal 12 Monate von der Fort- und Weiterbildung befreit werden, ein grundsätzlicher Anspruch auf Befreiung besteht jedoch nicht. Sie müssen schriftlich die Gründe für die gewünschte Befreiung darlegen und dem Schreiben entsprechende Belege beilegen. Wird eine Arbeitsunfähigkeit geltend gemacht, so muss ein Arztzeugnis, aus dem zumindest Dauer und Grad der Arbeitsunfähigkeit hervorgeht, oder bei einer Geburt ein Geburtsschein beigelegt werden. Das Gesuch für die Befreiung von der Fort- und Weiterbildung muss spätestens anlässlich der Fort- und Weiterbildungskontrolle beim EMR eingehen, die unmittelbar auf den geltend gemachten Befreiungsgrund folgt. Später eingereichte Gesuche können nicht berücksichtigt werden.