Fragen und Antworten

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Patientenerfahrung/Praktikum

Das EMR verlangt seit vielen Jahren einen Nachweis der Patientenerfahrung über 250 Stunden, die nach Abschluss der Ausbildung in Erfahrungs- und Schulmedizin gesammelt werden müssen. Praktika während der Ausbildung waren über lange Zeit eher eine Seltenheit. Im Kontext der aktuellen Berufsentwicklung werden von den Schulen jedoch zunehmend Praktika angeboten. Das EMR berücksichtigt diese Entwicklung und rechnet beide Formen der praktischen Erfahrung an (nähere Informationen dazu in den EMR-Registrierungsbedingungen, Ziffer 4.5).

Der Umfang der geforderten praktischen Erfahrung ist in den EMR-Registrierungsbedingungen, Ziffer 4.5, geregelt: Zu dem Zeitpunkt, an dem Sie Ihr Registrierungsgesuch beim EMR einreichen, müssen Sie über mindestens 250 Stunden praktische Erfahrung verfügen. Diese kann entweder in Form von Patientenerfahrung nach der schul- und erfahrungsmedizinischen Ausbildung oder durch ein Praktikum während der Ausbildung gesammelt worden sein. Wie hoch der Anteil an Patientenerfahrung und Praktikum am Gesamtumfang der praktischen Erfahrung ist, ist nicht festgelegt.

Das EMR rechnet Patientenerfahrung nur an, wenn diese nach erfolgreichem Abschluss des erfahrungs- und des schulmedizinischen Ausbildungsteils, also nach Abschluss der gesamten Ausbildung, gesammelt wurde (gemäss EMR-Registrierungsbedingungen Ziffer 4.5.b.).

Reichen Sie Ihr Registrierungsgesuch erst dann beim EMR ein, wenn Sie sicher sind, dass Sie über den geforderten Umfang von 250 Stunden Patientenerfahrung verfügen. Wir erhalten immer wieder Gesuche von Therapeuten, die kein Praktikum absolviert haben und nur wenige Tage nach Abschluss ihrer Ausbildung das Registrierungsgesuch bei uns einreichen. Da es nicht realistisch ist, in derart kurzer Zeit den geforderten Stundenumfang an Patientenerfahrung sammeln zu können, werden solche Gesuche abgelehnt.

Aus dem Ausbildungsnachweis muss sowohl der Praktikumsort hervorgehen als auch die absolvierte Stundenzahl von mindestens 250 Stunden. Das Praktikum muss in Absprache mit der Bildungsstätte als integrierter Bestandteil der Ausbildung durchgeführt werden und dokumentiert sein (gemäss EMR-Registrierungsbedingungen Ziffer 4.5.c.).

Wenn das absolvierte Praktikum ein integrierter Bestandteil Ihrer Ausbildung war, können diese Praktikumsstunden als praktische Erfahrung angerechnet werden. Sie benötigen somit nach Abschluss Ihrer gesamten Ausbildung nur noch 150 Stunden Patientenerfahrung, um auf die geforderten 250 Stunden zu kommen.

Ja, ein selbstorganisiertes Praktikum nach der Ausbildung wertet das EMR als Patientenerfahrung. Damit diese im Rahmen der Registrierung anerkannt werden kann, müssen die Bedingungen für Patientenerfahrung gemäss Ziffer 4.5 der EMR-Registrierungsbedingungen erfüllt sein: Für Patientenerfahrung wird ein Umfang von 250 Stunden gefordert, die nach Abschluss der gesamten Ausbildung in Schul- und Erfahrungsmedizin absolviert worden sein müssen.

Damit ein Praktikum während der Ausbildung angerechnet werden kann, muss es ein integrierter Bestandteil der Ausbildung sein (s. EMR-Registrierungsbedingungen, Ziffer 4.5 c). Ein Praktikum, das nicht mit der Ausbildungsstätte abgesprochen wurde, erfüllt diese Forderung nicht und kann deshalb nicht angerechnet werden.