EMR-Reglement 2017

Die wichtigsten Änderungen im Überblick

Mit dem Reglement 2017 vollzieht das EMR einen Systemwechsel in Bezug auf die Anforderungen und die Gebühren für die jährliche Erneuerung des Qualitätslabels. Künftig gilt: ein Stundensoll und eine Gebühr pro Therapeut.

Fort- und Weiterbildungsordnung und Gebühren

Ab 1. Januar 2017 werden die Gebühren für die jährliche Erneuerung des Qualitätslabels sowie der geforderte Umfang an Fort- und Weiterbildung pro Person berechnet: Das bedeutet, dass jede Therapeutin bzw. jeder Therapeut ab 2017 pro Jahr pauschal 20 Stunden Fort- und Weiterbildung nachweisen muss, um das EMR-Label zu erneuern. Und dafür eine einheitliche Gebühr bezahlt. Zusätzliche Gebühren pro registrierte Methode oder Berufsabschluss entfallen.

Von der neuen Regelung profitieren alle registrierten Therapeutinnen und Therapeuten: Ohne Mehraufwand bei der Fort- und Weiterbildung und ohne zusätzliche Kosten für die Erneuerung des Qualitätslabels können jetzt verschiedene individuelle Qualifikationen beim EMR registriert werden. Natürlich nur unter der Voraussetzung, dass alle Qualitätskriterien des EMR-Reglements erfüllt sind.

EMR-Methodenliste

Das Angebot der Berufsabschlüsse auf der EMR-Methodenliste wird ab 2017 ergänzt durch zwei weitere Methoden der KomplementärTherapie und die dazu gehörigen Branchenzertifikate: Feldenkrais-Therapie (Nr. 409 und Nr. 4091) und Reflexzonentherapie (Nr. 419 und 4191).

In Absprache mit der OdA AM wurden für den Abschluss Naturheilpraktiker/in TCM die vier Schwerpunkte inklusive Zertifikaten auf die EMR-Methodenliste aufgenommen. Diese finden sich künftig unter den Nummern 341 bis 344 sowie 3431 und 3441.

Die bisher für die Nr. 340, Naturheilpraktiker/in mit eidgenössischem Diplom in Traditioneller Chinesischer Medizin TCM registrierten Therapeutinnen und Therapeuten werden vom EMR kostenlos in eine der neuen Nummern nachregistriert. Die betroffenen Therapeutinnen und Therapeuten informieren wir in einem persönlichen Schreiben über Details.

Berufskodex

Der EMR-Berufskodex fasst die wichtigsten ethischen Werte und Normen zusammen, die für Therapeutinnen und Therapeuten mit EMR-Registrierung massgebend sind. Die Änderungen in Ziffer 1b des Kodex weisen jetzt noch deutlicher auf die Bedeutung hin, die das EMR einem vorurteilsfreien und nicht-diskriminierenden Umgang mit den Patienten beimisst.


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