Informationen zur MethodeTherapeutische Massagen


Definition

Die EMR-Methode Nr. 33, Therapeutische Massagen, umfasst drei Behandlungsformen, die alle therapeutisch ausgerichtet sind: Fussreflexzonenmassage, klassische Massage und manuelle Lymphdrainage. Diese Behandlungsformen können entweder einzeln oder kombiniert eingesetzt werden, um verschiedene gesundheitliche Beschwerden zu behandeln.

Herkunft

Die Methode Therapeutische Massagen wurde vom ErfahrungsMedizinischen Register EMR in Zusammenarbeit mit Fachverbänden und Bildungsanbietern im Jahr 2019 als neuer Standard für den Bereich Massage entwickelt. Therapeutinnen und Therapeuten, die diese Methode anbieten, verfügen über eine Ausbildung, die sie befähigt, je nach Befund Fussreflexzonenmassage, klassische Massage und manuelle Lymphdrainage einzusetzen.

Grundlagen

Während bei der klassischen Massage mit den Händen vor allem Druck- und Zugreize auf das Gewebe ausgeübt werden, ist die manuelle Lymphdrainage eine entstauende Massnahme. Mit bestimmten Grifftechniken regt die Therapeutin die Motorik der Lymphgefässe an, was den Abtransport überschüssiger Gewebsflüssigkeit erleichtert. Es handelt sich dabei um eine manuelle Lymphdrainage ohne die komplexe physikalische Entstauungstherapie.

Die Fussreflexzonenmassage basiert auf der Theorie, dass sich der menschliche Körper im Fuss spiegelt. Abhängig davon, wo die Fusssohle massiert wird, wirkt sich dies auf unterschiedliche Stellen des Körpers aus. Deshalb können durch gezielten Druck auf diese Reflexpunkte am Fuss weiter entfernt liegende Körperbereiche behandelt werden.

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